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Erdbeben in Tanzania   

Ein Erdbeben der Stärke 5.7 hat die Region nordwestlich des Viktoriasees erschüttert.

Erdbeben TanzaniaErdbeben Tanzania
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Besonders hart getroffen hat es die Stadt Bukoba. Hier befindet sich auch der Sitz unseres Partnerverbandes Kolping Tanzania.

840 Häuser sind komplett zerstört, 1260 haben solch schwere Schäden, dass sie jederzeit einstürzen können.

Die Kolpingschule in Bukoba ist so stark beschädigt, das kein Unterricht mehr möglich ist. 892 Schülerinnen und Schüler können auf absehbare Zeit nicht mehr in die Grund- und weiterführende Schule gehen, da hier die Wände und Decken teilweise eingestürzt sind.

Nationalpräses Fr. David Kamugisha beklagt:"Leider haben wir von der Regierung bislang noch keinerlei Hilfe erhalten."

Er berichtet weiter: "Wir von Kolping haben ein Einsatzteam gebildet, das die betroffenen Familien aufsucht und die Schäden festhält. Als erste Nothilfe haben wir Nahrungsmittel, Decken und Zelte verteilt, aber wir haben zu wenig, so dass wir bislang
nur einigen wenigen Familien helfen konnten."

Unsere Kolpingfreunde sind auf unsere Hilfe angewiesen. Bitte helft mit einer Spende.

 

Spende an:      Kolping Schweiz      
  PC-Konto 80-17272-1
Vermerk: Erdbeben Tanzania

 

Bericht von Volker Greulich, Afrika Referent Kolping International

Ich bin gut in Bukoba angekommen. Nach nur einem Tag fällt es mir bereits schwer, die Erlebnisse zu verarbeiten und einzuordnen. Sicherlich war dieses Beben keines der ganz grossen Erdbeben. Aber die Betroffenen in den Trümmern Ihrer Existenz zu sehen, ist mir trotzdem ganz schön an die Nieren gegangen. Ich habe einen Mann getroffen, der mit seinem Kind unter den Trümmern seines Hauses gelegen hat. Er hat sein Kind mit seinem Körper geschützt, beide sind lebend heraus gekommen. Ich habe aber auch vor den Ruinen eines Hauses gestanden, in dem eine Mutter mit ihrem Kind von herabfallenden Trümmern getötet wurde. Zum Glück ist die Zahl der Toten wohl relativ gering. Offiziell ist von 17 Toten die Rede. Die tatsächliche Zahl dürfte aber höher liegen, weil aus den Dörfern wohl nicht alle Erdbebentoten gemeldet worden sind. Dass die Zahl der Toten und Verwundeten nicht höher ist, liegt auch daran, dass die Erde am Nachmittag gebebt hat. Gruss Volker

Bilder von der Kolpingschule in Bukoba

      

 

Weitere Bilder

       
       
   

 

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